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Alles wird anders: Pasing im 3. Reich

Das Buch - Leseproben und Bildbeispiele

Teil I: Pasing am Vorabend der Diktatur des 3. Reichs


Der aufgebahrte Heinrich Osel; Februar 1919; Quelle: Pasinger Archiv

Pasings neue Zeit beginnt mit einem Doppelmord. Spätestens am 21.2.1919 ist auch die bayerische Welt nicht mehr in Ordnung. An diesem Tag wird Kurt Eisner, Ministerpräsident seit dem 7.11.1918, auf dem Weg in den Bayerischen Landtag vom rechtsradikalen Grafen Arco-Valley auf offener Straße erschossen. Und in der Folge wird der Pasinger Hofrat und Landtagsabgeordnete der Bayerischen Volkspartei (BVP), Heinrich Osel, im Zuge eines Racheaktes am selben Tag ebenfalls erschossen. Ihn trifft die Kugel des Eisner-Anhängers Alois Linder zufällig, weil er sich gerade im Sitzungssaal des Landtags aufhält, in Erwartung der Rücktrittserklärung Kurt Eisners. Osels Sohn Hans, der spätere Bildhauer, erinnerte sich, wie er diesen Tag des Attentats erlebte: . . .

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